Keine Entwurzelung vom Christlichen Abendland und seiner Kultur

Keine Entwurzelung vom Christlichen Abendland und seiner Kultur

Christen pro Köln gehen auf Distanz zur CDU und wollen sich einmischen

(MEDRUM) Am 27. Juni 2008 wurde in Köln die Arbeitsgemeinschaft „Christen pro Köln" gegründet. Regina Wilden, die Sprecherin des Arbeitskreises, erklärte zur Gründung von „Christen pro Köln":

„Der Italiener Rocco Buttiglione durfte nicht EU-Innen- und Justizkommissar werden, weil er 'zu katholisch' war. Wir als eine engagierte Gruppe von Christen mischen uns deshalb ein. Durch wen, wenn nicht durch uns, sollen in der Politik das Erbe des christlichen Abendlandes und die christliche Kultur noch gepflegt und erhalten werden? Die Partei mit dem 'C' im Namen, der diese Aufgabe eigentlich zukäme, hat besonders in Köln ihren Auftrag in weiten Teilen verraten unter anderem durch Förderung des Baus von islamischen Großmoscheen, durch Förderung des Kölner Drogenstrichs, durch Einrichtung von Fixerstuben und des Junkie-Bundes sowie durch die ideelle und materielle Förderung von Homosexuellen-Vereinen. Dies alles sind falsche gesellschaftliche Signale. Wir wissen nicht, wofür diese weichgespülte CDU in Köln, die dem Zeitgeist hinterher läuft, eigentlich noch steht."

Der Arbeitskreis zitiert den Präfekten der „Kongregation für die Glaubenslehre", Kardinal Joseph Ratzinger, der im Jahr 2002 sagte:

„Das gut gebildete Gewissen gestattet niemandem, mit der eigenen Stimme die Umsetzung eines politischen Programms zu unterstützen, in dem die grundlegenden Inhalte des Glaubens und der Moral durch alternative oder diesen Inhalten widersprechende Vorschläge umgestoßen werden."

Der Arbeitskreis erklärte dazu:

„Die Aussage des Präfekten der Glaubenskongregation ist der Maßstab, den wir Christen für unser politisches Handeln anlegen. Wer sich mit diesem Ziel einverstanden erklärt, ist herzlich dazu eingeladen, in unserer Arbeitsgemeinschaft mitzuarbeiten, unabhängig davon, ob er Mitglied von pro Köln ist oder nicht. Unsere Arbeitsgemeinschaft plant gemeinsame Unternehmungen, gemeinsame politische Gespräche und wird Stellungnahmen zu aktuellen kommunalpolitischen Themen abgeben."

Vorsitzender des Arbeitskreises ist Hans Martin Breninek.

Eine Internetseite ist eingerichtet unter: www.christen-pro-koeln.de