Berliner SPD für Schulprojekte gegen die Ablehnung homosexueller Lebensweisen


08.09.11

Berliner SPD für Schulprojekte gegen die Ablehnung homosexueller Lebensweisen

(MEDRUM) Die Erziehung der jungen Generation zur Akzeptanz sexueller Vielfalt und gegen die Ablehnung homosexueller Lebensweisen ist Bestandteil des Wahlprogramms 2011-2016  der Berliner SPD.

In ihrem Programm für die bevorstehende Wahl in Berlin schreibt die Berliner SPD:

Die SPD wird die Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt" auswerten und weiterentwickeln. ... Wir unterstützen Projekte, die Homophobie in Schulen und auf der Straße bekämpfen. Außerdem unterstützen wir Konzepte, die gewährleisten, dass Menschen auch im Alter ihre sexuelle Identität diskriminierungsfrei leben können. Hierbei denken wir etwa an die Einrichtung von speziellen Seniorenheimen, Seniorenwohnhäusern, Pflegediensten oder Mehrgenerationenhäusern.

Darüber hinaus werden wir weitere Bundesratsinitiativen mit dem Ziel des Abbaus von Benachteiligungen und Diskriminierungen anstoßen. Die Berliner SPD wird sich weiterhin an Veranstaltungen beteiligen, um die Mehrheitsgesellschaft für die Anliegen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Intersexuellen und transidenten Menschen zu sensibilisieren.

Mit ihrem Wahlprogramm will die Berliner SPD ihren bisherigen Kurs in der staatlichen sexuellen Erziehung von Kindern und Jugendlichen fortsetzen. Im Rahmen der 2009 beschlossenen Initiative "Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt ist neben vielen anderen Maßnahmen vorgesehen, dass an jeder Berliner Schule eine Lehrkraft als Ansprechpartner/in bzw. Ansprechpartner für sexuelle Vielfalt zur Verfügung stehen soll.

Weiterer Teil des Wahlprogrammes ist es, "die Ehe mit allen Rechten und Pflichten für Paare gleichen Geschlechts" zu ermöglichen und "diese der Ehe von Paaren unterschiedlichen Geschlechts vollständig" gleichzustellen. Als erster Schritt dahin soll die "Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Paare im Kindschaftsrecht" eingeführt werden.

Im Rahmen einer an die bevorstehende Wahl in Berlin angelehnten Kampagne der Initiative Familienschutz (www.familien-schutz.de) gegen die Sexualisierung der Kindheit durch die staatliche Sexualerziehung hat sich bisher kein einziger Wahlkandidat der SPD für die Forderung der Initiative ausgesprochen. So stellte beispielsweise die SPD-Politikerin Dr. Annette Fugmann-Heesing - trotz 33 an sie abgesandter Petitionen, dass Sexual- und Werteerziehung um des Kindes willen in erster Linie Recht und Aufgabe der Eltern sein soll, und dass „sexuelle Vielfalt“ in ihrer ganzen scham- und persönlichkeitsverletzenden Bandbreite kein Lehrstoff des Grundschulunterrichtes sein darf -, fest: "Ihre Haltung zum Sexualkundeunterricht teile ich nicht." Ebenso hat sich die SPD-Kandidaten Bettina König für Sexualerziehung in der Grundschule ausgesprochen. "Ich sehe das Thema ganz anders", meinte sie und glaubt, Sexualerziehung sei besonders für die 5. und 6. Klassen ein wichtiges Thema ist, das zur Erziehung in der Schule gehöre. Einen für diesen Zweck zusammengestellten Medienkoffer "Familie, Lebensweisen, sexuelle Vielfalt" hält König für eine Bereicherung des Unterrichts.

Das Wahlprogramm der SPD und Reaktionen von SPD-Wahlkandidaten zeigen, dass es Berlin ernst ist mit der sexuellen Umerziehung der jungen Generation. Wie MEDRUM berichtete (Berlin macht mit sexueller Umerziehung ernst), gehören dazu auch Pantomimenspiele von Jugendlichen an Oberschulen, bei denen sie Begriffe wie „Selbstbefriedigung“, „zu früh kommen“, „Orgasmus“, „Darkroom“ pantomimisch darstellen sollen. Gegen derartige staatliche Sexualerziehungsprogramme haben sich von den etablierten Parteien bisher überwiegend die Kandidaten der CDU ausgesprochen.


21.06.11 MEDRUM Berlin macht mit sexueller Umerziehung ernst

Leserbriefe

Lobby-Arbeit für Lesben & Schwulen-Verband

Auf Kosten der Berliner Kinder und Eltern. So kann man das Wirken von Wowereit & Co wohl interpretieren. Schade nur, dass die Medien dass Ganze fast totschweigen. Im Gegensatz zu dem Riesengeschrei dass seinerzeit in Sachen "Hotel-Lobby" und FDP entbrannte.

Nein, ... damit sich solche Seiten wie medrum ... erübrigen

Nein, zum Wohle von Kindern und Eltern, damit sich solche Seiten wie medrum und diejenigen, die sowas gut finden, erübrigen. Wir brauchen diese hinterwäldlerischen Gedanken und Ansichten einfach nicht, denn wir wollen unsere Homosexualität fröhlich und friedlich leben können - und tun das - ganz zum Verdruss von Medrum und seinen Gesinnungsgenossen:-))))))

Homopropaganda

... Mögen die Wähler diesem Wahnsinn die entsprechende Abfuhr erteilen!