Budapest: Kritik verboten, Antisemitismus erlaubt

Wieder gab es leere Titelblätter. In 22 EU-Sprachen ließ die linksliberale "Népszabadság" den Satz auf die erste Seite drucken: "In Ungarn wurde die Pressefreiheit aufgehoben." Es sind hilflose Proteste gegen ein drakonisches Mediengesetz, das Viktor Orbáns Macht befestigen soll. Kritiker werden mundtot gemacht, das Volk nimmt es dem Rechtspopulisten nicht einmal übel.

Quelle: 
WELT
vom: 
08.01.11
Informationstyp: 
Kommentar
Themenbereich: 
Medien