Carola Rackete will Alltag in Berlin stören


06.10.19

Carola Rackete will Alltag in Berlin stören

Haltung der Klimaaktivisten zeigt zunehmende Radikalisierung und Gewaltbereitschaft

(MEDRUM) Wenn die Regierungen und Parlament nicht das tun, was sich Klimaaktivisten vorstellen, muß eben die Hauptstadt lahmgelegt werden. Diese Vorstellung kann aus den Äußerungen von Carola Rackete abgeleitet werden, die sich mit der in England 2018 entstandenen Bewegung "Extinction Rebellion" (Aufstand gegen das Aussterben) solidarisiert.

Einschüchtern

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Da Petitionen und Demonstrationen nichts nützen, müssen wir jetzt den Alltag der Hauptstadt stören, bis die Politik uns zuhört“, sagte Carola Rackete, die als Kapitänin der SeaWatch 3 bekannt wurde, laut TAZ. Mit dieser Androhung rechtfertigt Rackete den Versuch der Einschüchterung. Sie soll drei Forderungen aufgestellt haben: Die Bundesregierung müsse

  • - die existenzielle Bedrohung der ökologischen Krise offenlegen
  • - sofort den Klimanotstand ausrufen und
  • - alle politischen Entscheidungen, die der Bewältigung der Klimakrise entgegenstehen, müssten revidiert werden.

Gesetze brechen

Extinction Rebellion hat seine Bereitschaft erklärt, Gesetze zu brechen, um diese Forderungen durchzusetzen, und will am Montag mit massiven Störaktionen in Berlin beginnen (siehe Abbildung oben (Screenshot). Dabei will Rackete, die letzte Woche noch im EU-Parlament auftreten durfte, als Rednerin auftreten. Wie die TAZ berichtet, werden die Aktionen von Extinction Rebellion von etlichen Promis unterstützt; die TAZ nennt namentlich einige Schauspieler, Kabarettisten und Musiker. Die Bereitschaft, Gesetze zu brechen, ist ein gemeinsames Merkmal mit Friday for Future. Denn die an Freitagen durchgeführten Protestaktionen haben die Verletzung der Gesetze zur Schulpflicht in Deutschland ganz bewußt in ihre Agitation aufgenommen.


04.10.19 Solidarität mit Extinction Rebellion - Promis für Klimaaktivismus TAZ