Linksradikale Fanatiker warfen "Kreuze für das Leben" in die Spree


26.09.09

Linksradikale Fanatiker warfen "Kreuze für das Leben" in die Spree

Neuer Vorsitzender des BVL Lohmann: "Wir Lebensschützer haben viel zu sagen und sind tolerant."

(MEDRUM) Berlin 26.09.2009. Mehr als 1.300 Lebensrechtler haben heute in einem Schweigemarsch 1.000 weiße Holzkreuze durch die Berliner Innenstadt getragen, um gegen Abtreibung und für das Leben zu demonstrieren. Etwa 400 Linksradikale Gegendemonstranten sowie Vertreter aus dem Kreis der Partei DIE LINKE und des Abtreibungsberatungsvereins "Pro Familia" störten die Veranstaltung.

ImageDer vom Bundesverband Lebensrecht e.V. (BVL) organisierte „Marsch für das Leben" begann mit einer Kundgebung am Roten Rathaus und führte zur St. Hedwigskathedrale, wo ein Ökumenischer Gottesdienst gefeiert wurde. Grußworte an die Lebensschützer richteten u.a. NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, der Vorsitzende der Senioren-Union, Otto Wulff, der EU-Parlamentarier Martin Kastler (CSU) sowie der Berliner Kardinal Georg Sterzinsky und der EKD-Ratsvorsitzende Bischof Wolfgang Huber.

Der am Morgen neu gewählte BVL-Vorsitzende, der Bonner Journalist und Publizist Martin Lohmann, zeigte sich erfreut über die laut Polizeiangaben im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich stärkere Teilnahme am Marsch. Der BVL teilte mit: "Unter dem Motto '1.000 Kreuze in die Spree' störten etwa 400 Gegendemonstranten der vornehmlich linken Szene von Antifa über Linkspartei bis Pro Familia den Schweigemarsch mit Trillerpfeiffen und lautem Geschrei. Dem starken Polizeiaufgebot war es  zu verdanken, dass größere Zwischenfälle ausblieben. Den Gegnern des Lebensschutzes gelang es daher lediglich, ein Dutzend Kreuze zu entwenden und in die Spree zu werfen."

„Wer schreit, hat nichts zu sagen!", meinte Lohmann zu den Gegendemonstranten. „Wir Lebensschützer haben viel zu sagen und sind tolerant: Wir sind gewaltfrei für das Leben und wünschen eine Gesellschaft, die mehr Respekt hat vor der Unantastbarkeit der Menschenwürde und dem Leben von Anfang bis Ende. Wer das Leben schützt, sorgt für Humanität und Solidarität in Deutschland", so der BVL-Vorsitzende.

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Fotos vom Marsch "1000 Kreuze für das Leben" ->  www.fotogalerie.homepagenow.de


Leserbriefe

Marsch für das Leben

Radiosendung zum Thema: http://www.vaeterradio.de/2009/vr10-09.mp3 Marsch für das Leben Frauenrechte kontra Lebensrechte Die Fristenreglung mit Zwangsberatung der Mütter bezüglich der Entscheidung für oder gegen eine Abtreibung hatte der Bundestag 1993 beschlossen, die Entscheidung allerdings allein der Mutter überlassen. Väter können ihre Kinder gegen den Willen der Mütter nicht schützen. Diese Gesetzesänderung mit Beratungszwang sollte Schwangerschaftsabbrüche statistisch zurückdrängen, das Gegenteil ist allerdings der Fall. Aus diesem Grunde haben etwa 1000 Lebensschützer am 26. September mit 1000 weißen Kreuzen auf die täglichen Abtreibungen im Lande aufmerksam gemacht. Mittlerweile ist diese Aktion eines Schweigemarsches schon zur Tradition geworden. Verschiedene Organisationen unterstützen den Bundesverband "Lebensrecht" dabei. Ein Aktionsbündnis von Antifaschisten, Feministen und pro familia hatten zu einer Gegendemonstration aufgerufen. 1000 Kreuze in die Spree war ihre Antwort auf den Schweigemarsch für das Leben. Probleme lassen sich allerdings nicht durch eine "Abtreibung" in die Spree lösen. Problematisch sind die Ausgrenzung der Väter bezüglich der Entscheidung für oder gegen die Kinder, die wirtschaftlichen Interessen an abgetriebenen Kindern für Forschung, Medizin und Kosmetik, und die Gefühle nach einer Abtreibung.

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